Thematisiert die innige und vertraute Kindheitsfreundschaft zweier Mädchen, welche sich allerdings aufgrund des Erwachsenwerdens und der Entwicklung in zwei unterschiedliche Richtungen immer mehr distanziert bis sie gänzlich zerbricht.


JAYJAY 2019



SYNOPSIS

„Wir waren uns doch einmal so nah...“ Abszission erzählt die Geschichte von Amalie und Kyra, zwei Mädchen, welche durch ihre langjährige Freundschaft und die gemeinsam erlebte/verbrachte Kindheit eng miteinander verbunden sind. Zusammen haben sie im Wald gespielt, Fantasiewelten durchwandert, in ihrer Vorstellungskraft gelebt und waren dabei immer füreinander da und ein Fixpunkt am Horizont für die Kinderaugen des jeweils anderen. Doch irgendwann wird die Fantasie vom wahren Leben überholt. Sie werden Erwachsen, halten dabei aber immer noch verkrampft an ihrer Verbindung von früher fest und versuchen auch diesen Schritt in ihrem Leben gemeinsam zu meistern. Allerdings entwickeln sie dabei eine zerstörerische Dynamik, die nicht nur ihrem Umfeld, sondern letztendlich auch ihnen selbst schadet und zum Bruch der Freundschaft führt.

Kyra und Amalie sind siebzehn und in der vollen Blüte ihrer Jugend. Sie gehen auf Partys, trinken, haben Spaß und genießen ihre Freiheit. Als eingespieltes Team machen sie Woche für Woche die Clubs un- sicher und treiben sich durch das Nachtleben der Stadt. Wenn sie die Tanzfläche betreten, ziehen sie einige Aufmerksamkeit auf sich, aber auch sie selbst sind Jäger in ihrem routinierten Spiel. Ein paar schnelle Blickwechsel und der andere weiß Bescheid. Die Regeln sind einfach, die Jungs nur Objekte ihres obszönen Spiels: Die Mädchen suchen für die jeweils andere einen Jungen aus, welchen sie um den Finger wickeln muss. Das Ziel: Ein Kuss, vielleicht auch mehr, aber nie so viel, dass Gefühle eine Rolle spie- len. Doch es geht nur so lange gut, wie sich beide an die Regeln halten.
Kyra hat auf einer Party Nick kennengelernt und diesmal reicht ein Kuss nicht aus, sondern sie wird Teil der Gruppe von Freunden, mit welchen Nick im Club unterwegs ist und Amalie rückt dabei im- mer mehr an den Rand des Geschehens, und erntet nur noch wenig Beachtung von ihrer besten Freundin.
Aus dem heiligen WIR ZWEI gegen den Rest der Welt, löst sich Kyra an diesem Abend immer mehr und lässt Amalie in einer Blase aus Vakuum zurück. Sie fühlt sich von ihrer Freundin betrogen, verraten und allein gelassen. Im Verlaufe des Abends wird ihr zunehmend bewusst, dass sie selbst auch nur eine Marionette und Teil von Kyras Spiel ist und dabei lange nicht so unersetzbar wie sie immer geglaubt hat. Es kommt zum Streit zwischen den Freundinnen und somit auch zur Trennung ihrer Wege. Filmstill

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Am Filmset in Stuttgart, Bild: Sebastian Greim